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Protest gegen Streichliste formiert sich

Gegen die Sparpläne der Stadt formiert sich weiterer Protest. Ob es um den Erhalt des Freibads Stockheide geht oder um die Streichung des Musik- und Kulturzentrums - der Widerstand wächst.

Der Freundeskreis Hoeschpark fordert vehement den Erhalt und die Renovierung des Freibads Stockheide, das nach den Plänen der Kämmerei zumindest vorübergehend geschlossen werden soll, und will in der Nordstadt den Protest gegen die Schließungspläne organisieren Geplant sind u.a. Bürgerversammlungen, Unterschriftensammlungen und weitere Aktionen. Das Bad sei integraler Bestandteil des Hoeschparks, der in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgewertet wurde.

Für den Erhalt des Freibads

Eine Schließung würde diese Bemühungen unterlaufen, argumentiert der Freundeskreis. Die besonderen Qualitäten des historischen Bads mit seinem alten Baumbestand könnten durch gezielte Investitionen weiter ausgebaut werden. Nicht zuletzt sei gerade in der Nordstadt ein attraktives und erschwingliches Freizeitangebot wichtig.

Auch an anderer Stelle formiert sich Widerstand – gegen die geplante Schließung des Musik- und Kulturzentrums Güntherstraße (MuK). Die Bands und Künstler dort haben inzwischen die Kündigung bekommen.

„Es kann nicht sein, dass unendliche Mittel ins Vorzeigehaus Freizeitzentrum West gepumpt werden und auf der anderen Seite wir, die Basis, leer ausgehen“, platzt Michael Budde, 2. Vorsitzender des Vereins Hömma, der Kragen.

Konventionalstrafe?

Doch es gibt auch Zweifel, ob das Zentrum überhaupt so einfach geschlossen werden kann: „Dadurch, dass wir finanzielle Unterstützung vom Land NRW bekommen, kann die Stadt das Zentrum nicht streichen. Sie würde dann eine hohe Konventionalstrafe riskieren“, glaubt Michael Rölleke von Hömma hoffnungsfroh.

Quelle: RN vom 4.11.09

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