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Kosten des Sozialtickets. Fragen der Linksfraktion und Antworten des OB

Die Linken im Rat fragten den Oberbürgermeister nach den Kosten des Sozialtickets - und wie diese ermittelt wurden.

  1. Wie hoch beziffert DSW21 die Defizite durch das Sozialticket in 2008 und 2009?
    DSW21 beziffert die Einnahmeausfälle durch das Sozialticket in 2008 und 2009 mit rd. 3,6 Mio. € bzw. rd. 4,9 Mio. €.
  2. Welche Benutzerzahlen und welche Preisdifferenz(en) zu welchen Referenzpreisen hat DSW21 der Defizitprognose zugrunde gelegt?
    DSW21 hat sich bei der Ermittlung der Zahlen auf eigene Vertriebsdaten und die Ergebnisse einer Kundenbefragung bezogen (Stand Sommer 2008).
  3. In welcher Höhe wurden Mehrerlöse durch zusätzliche ÖPNV-Benutzer angesetzt?
    Aufgrund des eingetretenen Wechslerverhaltens (Umstieg von anderen Fahrscheinen auf Sozialticket) ergeben sich bei DSW21 insgesamt die oben genannten Einnahmeausfälle.
  4. In welcher Höhe wurden Mehrerlöse und Einsparungen durch Reduzierung von „Schwarzfahrten“ eingerechnet? Wurden dabei Kosten für Gerichtsverfahren und Strafvollzug berücksichtigt?
    Nach hier vorliegender Kenntnis wurden keine Mehrerlöse und Einsparungen durch Reduzierungen von Schwarzfahrten eingerechnet.
  5. Wurden Einsparungen durch bessere Auslastung gegen Mehrkosten durch zusätzlichen Einsatz der Busse und Bahnen saldiert und in der Defizitprognose berücksichtigt?
    Da es sich im Wesentlichen um fixe Kosten handelt, ergeben sich keine Einsparungen aus einer besseren Auslastung.
  6. Welche Rationalisierungsgewinne ergeben sich aus der Umstellung von Einzelfahrscheinen auf das Sozialticket-Jahresabonnement? Wurden sie in die Defizitberechnung einbezogen?
    Es ergeben sich keine Rationalisierungsgewinne aus dem Sozialticket-Jahres-Abo. Einzeltickets werden i.d.R. am Automaten erworben.
  7. Welche weiteren Rechengrößen gingen in die Defizitprognose von DSW21 ein?
    Da DSW21 in das Regelwerk des VRR zwingend eingebunden ist, werden sich künftige Preiserhöhungen belastend auswirken.

 

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