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Jürgen Wiersch las im Café Aufbruch

In der kleinen intimen Atmosphäre im Café Aufbruch ging Kabarettist Jürgen Wirsch voll aus sich heraus. Mit ganzem Köpereinsatz zeigte er, warum "Wierschs Wirtschaftsprogramm" kein langweiliges Manager-Seminar ist.

In der intimen Atmosphäre des bunten „Café Aufbruch“ trug der Dortmunder Schriftsteller, Schauspieler und Kulturpädagoge Jürgen „Kalle“ Wiersch am Freitag poetisches zum Thema Wirtschaft vor. Wiersch, ein Kult-Ur-Gestein, bot eine Show mit Wortwitzen, die intelligent, aber nicht abgehoben waren.

Mit ganzem Körpereinsatz spielte er mehr seine Texte, als dass er sie las. Hier und da waren starke musikalische Einflüsse zu erkennen, klang vieles fast nach Rap oder einem Rocksänger. Wiersch stellte Wortneuschöpfungen aus wirtschafts-typischen Floskeln her. Er brachte das Publikum zum Lachen, aber auch zum Nachdenken, wenn er von „kotzspielig“ oder „schweinheilig“ sprach.

Als moderne Kapitalismuskritik kann man „Wierschs Wirtschaftsprogramm“ bezeichnen, das sich nicht vor Tabu-Wörtern scheut und Dinge in den Mund nimmt, von denen andere tunlichst die Finger lassen. Das ist eine große Stärke Wierschs, der alles beim Namen nennt und nicht davor zurückschreckt, dass er das Publikum schocken könnte.

Dieses bestand hauptsächlich aus Mitgliedern der „Initiative Aufbruch“, die ermöglichte, dass das Café gleichen Namens 2006 eröffnet werden konnte. Es dient seither als Ort der Begegnung, wo Gesprächskreise, kulturelle Veranstaltungen und Workshops stattfinden. Das Angebot soll für jeden zugänglich sein. Veranstaltungen kosten nichts, lediglich um eine Spende wird gebeten. Wer kann, zahlt etwas. Die „Initiative Aufbruch“ setzt sich für eine ökologische und weltweit solidarische Lebensweise ein. Das Ziel ist eine gerechte Weltwirtschaft.

Das Programm von Wiersch passte an diesem Abend perfekt. Dementsprechend verlangte das Publikum nach einer Zugabe, die hoffentlich nicht die letzte des Autors im „Café Aufbruch“ war.

Quelle: Ruhr Nachrichten vom 22.04.09

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